Schönbrunn Palace, Vienna© Österreich Werbung, Photographer: Peter Burgstaller Musikalische Reiseziele

Eingehüllt in vielschichtige Geschichte bietet das Schloss Schönbrunn in Wien noch viel mehr, als von bloßem Auge zu erkennen ist. Im Laufe der Jahrhunderte verwandelte sich dieses Symbol Wiens durch architektonische Veränderungen in das heutige ikonische Monument mit üppigen Gärten in einem Barockpark, der sich über 1,2 Kilometer erstreckt. Entdecken Sie die festliche Atmosphäre auf dem Schlossrundgang und Konzerten mit Opernauszügen von Mozart und Strauss in der Orangerie von Schloss Schönbrunn, in der seit der Habsburgerepoche Feste der Musik stattfinden. Erfahren Sie hier zehn interessante Details über Schloss Schönbrunn, die sie kennen sollten, bevor Sie sich der beeindruckenden historischen Seite zuwenden.

  • Jährlich besuchen rund drei Millionen Menschen das Schloss Schönbrunn.
  • Wolfgang Amadeus Mozart trat 1772 vor der Kaiserin Maria Theresia in Schönbrunn auf.
  • Schönbrunn bezieht sich auf den Ausruf „Welch‘ schöner Brunn“ des Kaisers Matthias im Jahr 1619.
  • Eines der ausgefallensten Symbole der Habsburgermacht auf dem Schönbrunnanwesen ist die so genannte „Römische Ruine“, früher als „Ruine von Karthago“ bekannt.
  • Die Orangerie, die 1754 im Auftrag von Kaiser Franz I. Stephan erbaut wurde, ist mit 189 Metern Länge die längste barocke Orangerie der Welt, gefolgt von der Orangerie von Versailles auf dem zweiten Platz.

Concert at Schönbrunn's Orangerie © WKE/Image Vienna

Concert at Schönbrunn’s Orangerie © WKE/Image Vienna

 

  • Erbaut zur Überwinterung von Zitrusbäumen und anderen empfindlichen Pflanzen, wurde die Orangerie von Schönbrunn ebenfalls zu einer Stätte für Festlichkeiten und Konzerte, vor allem aufgrund der Tatsache, dass sie als einziger Teil des Schlosses ausreichend beheizt wurde.
  • In erster Linie dank der Verdienste von Maria Theresia haben das Schloss und das Gelände von Schönbrunn als intaktes Beispiel der Barockarchitektur und des kaiserlichen Wiens die Jahrhunderte überlebt und wurden 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.
  • Als die kaiserliche Familie Schönbrunn nach dem Ersten Weltkrieg verließ, behielt das Schlosspersonal das Wohnrecht, doch die Beheizung und der Unterhalt des Gebäudes stellte sich schnell als zu schwierig heraus, um beibehalten zu werden.
  • Andere Pläne nach dem Ersten Weltkrieg ebneten schnell den Weg, Schönbrunn als Monument und Museum zu eröffnen, und ab Ende der 1920er Jahre stellte sich ein ständiger Besucherstrom von Touristen ein, die die kaiserlichen Gemächer besichtigen.
  • Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die britische Besatzungsmacht Teile Schönbrunns als Verwaltungsbüro und das britische Militär hielt Paraden und Feierlichkeiten auf dem Schlossgelände ab.
Concert with dance performance at Schönbrunn's Orangerie © WKE/Image Vienna

Concert with dance performance at Schönbrunn’s Orangerie © WKE/Image Vienna

 

März und April sind die idealen Monate, um die Gärten zu besuchen, da die Pflanzen und Blumen in der Frühlingsblüte stehen. Durchqueren Sie das Große Parterre, den größten Teil der Gärten, und wandeln Sie auf den Promenaden, die Sie zum Irrgarten, Brunnen, Botanischen Garten und vielem mehr führen.

Unternehmen Sie eine Zeitreise zu den Hoffeierlichkeiten in den Orangerie Konzerten und Abendessen, in denen das Schlossorchester Schönbrunn Opernmusik von Mozart und Strauss zu Tanz und exzellentem Essen erklingen lässt. Unternehmen Sie einen Rundgang durch die Privaträume des Schlosses und dinieren Sie im Schlossrestaurant wie die kaiserliche Familie. Bestaunen Sie Tänzer, Sänger und Orchester in Barockkostümen, die in diesen zeitlosen Räumen der Geschichte gedenken und ein unvergessliches Erlebnis schaffen.

 
Credits:Schönbrunn Palace, Vienna© Österreich Werbung, Photographer: Peter Burgstaller

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