Daniel Barenboim & Lisa Batiashvili: West-Eastern Divan Orchestra © Manuel Vaca Die Welt der Klassik / Redaktion

Seit fast 20 Jahren ist das von Daniel Barenboim und Edward W. Said gegründete West-Eastern Divan Orchestra als globaler Botschafter der kulturellen Verständigung ein Begriff in der Musikwelt. Die jungen Künstler aus Israel, Palästina, Syrien, Ägypten, dem Iran und anderen Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas bringen die Bereitschaft mit, über den Geist der Musik hinaus gemeinsam in Gesprächen und Diskussionen ein offenes Ohr für die Erfahrungen und Sichtweisen ihrer Kollegen zu entwickeln. Ein Höhepunkt der alljährlichen Sommertournee ist auch diesmal der Auftritt in der Berliner Waldbühne, die mit ihrer einmaligen Atmosphäre und ihrem begeisterungsfähigen Publikum ein ganz besonders passender Ort für die Spielfreude dieses Orchesters ist.

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19. August 2018 - Waldbühne Berlin

West-Eastern Divan Orchestra, Daniel Barenboim & Lisa Batiashvili

Gemeinsam mit dem West-Eastern Divan Orchestra steht dabei eine Künstlerin auf der Bühne, die seit Jahren eng mit Daniel Barenboim zusammenarbeitet: die Geigerin Lisa Batiashvili. Sie wird mit dem Violinkonzert von Pjotr Iljitsch Tschaikowski zu hören sein, einem der zentralen Werke des romantischen Repertoires, das für Orchester und Solistin gleichermaßen große Herausforderungen bereithält. Beim ersten Aufeinandertreffen dieser Ausnahmekünstlerin mit dem West-Eastern Divan Orchestra ist ein ebenso reiz- wie kraftvolles musikalisches Miteinander zu erwarten.

Daniel Barenboim & West-Eastern Divan Orchestra © Kai Heimberg

Daniel Barenboim & West-Eastern Divan Orchestra © Kai Heimberg

 

Vervollständigt wird das Programm durch zwei der berühmtesten Kompositionen Claude Debussys, dessen Todestag sich 2018 zum 100. Mal jährt. Prélude à l’après-midi d’un faune, vielleicht sein populärstes Werk überhaupt, wurde durch die Verwendung als Ballettmusik für die legendären Ballets Russes in der Choreographie von Vaslav Nijinsky weit über den Konzertsaal hinaus bekannt. In der symphonischen Dichtung La Mer fängt Debussy nicht weniger als den Charakter des Meeres musikalisch ein. Die hochatmosphärische Partitur, die dem Orchester eine Fülle von Klangfarben entlockt, ist wie geschaffen für die sommerliche Stimmung eines Augustabends in der Berliner Waldbühne.

 
Credits:Daniel Barenboim & Lisa Batiashvili: West-Eastern Divan Orchestra © Manuel Vaca

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